Transparenz der Lieferkette

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Wo genau kommt eigentlich das Obst aus den Supermärkten her und unter welchen Bedingungen arbeiten die Menschen dafür? Obwohl viele Supermärkte mit ökologischen und sozialen Werten werben, sieht die Realität meist ganz anders aus. Oxfam fordert deshalb die Transparenz der Lieferketten.

Einkaufswagen

Einkaufswagen im örtlichen Supermarkt

Ob man nun beim Billigdiscounter oder bei Luxuskonzernen einkauft macht kaum einen Unterschied. Viele Unternehmen lassen im Ausland zu Hungerlöhnen unter gesundheitsschädlichen Bedingungen produzieren. Angesichts der Pestizide, mit denen die Arbeiter in vielen Ländern unumgänglich in Berührung kommen, sind die unbezahlten Überstunden oft die geringste Sorge.

Doch während die Unternehmen unter diesen elendigen Bedingungen produzieren, werben sie gleichzeitig mit ökologischer und sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit. Die tatsächlichen Bedingungen sind für den Verbraucher fast nie herauszubekommen und werden natürlich unter Verschluss gehalten. Die Hilfsorganisation Oxfam fordert nun per Petition von der Bunderegierung ein verbindliches Gesetzt für Transparenz in den Lieferketten von Unternehmen, damit es einen fairen Wettbewerb gibt und tatsächliche soziale und ökologische Produktionsbedingungen sichtbar gemacht werden.

Oxfam ruft mit diesem Animationsfilm die Verbraucher auf, sich für mehr Transparenz in der Lieferkette der Supermärkte einzusetzten.

Quelle: Oxfam/ Text: Marie A. Wagner


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