Seit den 1950er Jahren steigen der Kohlendioxidgehalt und der Gehalt der anderen Treibhausgase in unserer Atmosphäre an. Seit einigen Jahren rückt der Begriff Klimawandel mehr und mehr in den Mittelpunkt des Interesses und wir können die ersten Auswirkungen bereits spüren.
Der Klimawandel wird vom Mensch ausgelöst, das ist mittlerweile nahezu unumstritten. Zum einen werden seit Beginn der Industrialisierung verstärkt Kohlendioxid, Methan und andere Treibhausgase in die Atmosphäre emittiert, zum anderen führt die extreme Abholzung der Wälder zu einer erhöhten Kohlendioxidbelastung. Der Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre hat die globale Erwärmung hervorgerufen, die schließlich zum Klimawandel führen wird und dies auch schon getan hat. Der Anstieg der Durchschnittstemperatur wiederum wird die Lebensbedingungen auf der Erde in den nächsten Jahrzehnten drastisch verändern und das möglichweise so stark, dass der Lebensraum Erde bedroht wird. Die Hauptemittenten, also die Verursacher der Treibhausgase sind die Industrie, aber auch die Privathaushalte, die Strom und Heizwärme aus fossilen Brennstoffen einsetzen. Weiterhin ist die Landwirtschaft beteiligt. Durch die intensive Tierhaltung wird in erster Linie Methan in die Atmosphäre emittiert.
Um zu verstehen, wie der Klimawandel zustande kommen kann, muss man sich die Funktion des natürlichen Treibhauseffektes vor Augen führen: Gase bilden über unserer Atmosphäre eine Art Glocke, die das einfallende Sonnenlicht auf die Erde strahlen lässt, aber nur einen Teil davon wieder ins Weltall zurücklässt. Durch die verstärkte Emittierung der Treibhausgase im letzten Jahrhundert hat sich dieser Effekt verstärkt. Zu viel Energie wird in der Atmosphäre gehalten, die sich dadurch – ebenso wie die Erdoberfläche immer weiter aufwärmt. Gleichzeitig entstehen sogenannte positive Rückkopplungen, die die Entwicklung noch beschleunigen. So schmelzen durch die Erwärmung Gletscher und Polkappen ab. Dies wiederum verringert die Reflektionsflächen auf der Erde und sorgt dafür, dass noch mehr Wärmeenergie in der Atmosphäre verbleibt.
Text: Alexandra Wagner, Quellen: www.umweltbundesamt.at, www.oekosystem-erde.de

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