Im April 2013 beginnt der erste Kurs am Brandi Institute for Light and Design in Hamburg. Neben dem kreativen Umgang mit dem Baustoff Licht lernen die Studenten Energiesparen mit der richtigen Beleuchtung.

Rathaus Hamburg

Gründerin Ulrike Brandi setzt das Hamburger Rathaus ins richtige Licht ©Ulrike Brandi

Im April 2013 beginnt der erste Kurs am Brandi Institute for Light and Design in Hamburg. Zugangsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Architektur, Design, Innenarchitektur oder Ingenieurwesen. Lichtdesigner können nicht nur Häuser, Räume oder Ähnliches in das richtige Licht setzen und für eine behagliche Atmosphäre sorgen, sondern sie können auch den Energiebedarf mit neuen Beleuchtungstechniken um bis zu zwei Drittel senken!

Das Institut schließt damit eine Lücke in der Ausbildung der genannten Berufe und wertet den Beruf des Lichtplaners insgesamt auf. Unterrichtet wird der kreative Umgang mit dem Baustoff Licht ebenso wie die Umsetzung konkreter Projekte im Kontext von Architektur, Stadtplanung oder Interior Design. Ein bedeutender Anteil des Studiums ist dem Projektmanagement, der Kostenplanung und der Projektkommunikation gewidmet. Als Dozenten konnten erfahrene Praktiker aus USA, Europa und Asien gewonnen werden. Die englischsprachigen Kurse dauern ein, bzw. zwei Jahre. Pro Semester sind 20 Studenten zugelassen.

Mercedes Benz Museeum

Im Mercedes Benz Museeum stechen die Oldtimer durch die besonderes Beleuchtung noch stärker hervor ©Ulrike Brandi

Die Ausbildung wird mit einem Zertifikat des Brandi Institutes for Light and Design abgeschlossen. Die Studenten sind danach in der Lage, den Beruf des Lichtplaners in verantwortlichen Positionen auszuüben. Sie können Lichtkonzepte für die Außen- und Innenbeleuchtung entwerfen und sind geschult Lösungen auch für komplexe architektonische oder urbane Situationen zu erarbeiten. Das umfasst Planungen in allen Maßstäben. So zum Beispiel öffentliche Stadtbeleuchtung ebenso wie die Gestaltung von Büros, Einzelhandel, Gastronomie und Hotels, Museen, Krankenhäuser oder Thermenanlagen.

Quelle: Brandi Institute for Light and Design /Text: Marie A. Wagner

 

 


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