Laut einer Umfrage haben 23 Prozent der deutschen Arbeitnehmer innerlich gekündigt. Für die Angestellten bedeutet das ein frustriertes Leben und für die Chefs ein Mitarbeiter ohne Engagement. Nachhaltigleben.de gibt wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Arbeit nachhaltig und mit Freude gestalten können.

 

Nörgelnde Chefs, launische Kollegen oder eine langweilige Arbeit  – es gibt viele Gründe einer inneren Kündigung im Job. Laut einer repräsentativen Umfrage des Gallup Instituts hat fast jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland (23 Prozent) innerlich gekündigt. Und fast zwei Drittel (63 Prozent) erledigen ihre Arbeit nur noch nach Vorschrift. Nur jeder siebte ist mit hohem Engagement bei der Arbeit dabei. Die meisten Arbeitnehmer verbinden mit ihrem Job nur reines Geldverdienen und träumen insgeheim von der Rente, in der sie sich dann endlich verwirklichen können. Eine innere Kündigung stellt eine immense Belastung für den Arbeitnehmer, seine Kollegen und den Arbeitgeber dar. Anzeichen dieser inneren Demotivation können vielfältig sein. Hier einige Beispiele:

 

  • Ihr früheres Engagement hat spürbar nachgelassen.
  • Bei Meetings melden Sie sich nicht mehr zu Wort.
  • Sie äußern keine Ideen oder Vorschläge mehr.
  • Kritik Ihres Chefs nehmen Sie wortlos hin.
  • An privaten Gesprächen mit Kollegen nehmen Sie nur noch ungern teil.
  • Sie meiden betriebliche Veranstaltungen.
  • Auch bei hohem Arbeitsanfall machen Sie keine Überstunden.
  • Mittagspausen werden von Ihnen regelmäßig überzogen
  • Am liebsten sind Sie krankgeschrieben
  • An Weiterbildungsseminaren haben Sie kein Interesse

 

Damit es nicht so weit kommt, empfehlen Experten folgende Regeln:

1. Schreiben Sie die negativen Aspekte Ihrer Arbeit auf. Damit haben Sie Ihre Schwachpunkte schwarz auf weiß und können so besser überlegen, was Sie ändern müssen. Stellen Sie die positiven Seiten Ihres Berufs hervor und konzentrieren Sie sich darauf. Negative Bereiche wird es in jedem Beruf geben (siehe Punkt 3.).

2. Machen Sie einen Selbstcheck: Wie ist Ihre Grundeinstellung zum Leben? Ist bei Ihnen das Glas halb leer oder halb voll? Denken Sie an das Resonanzgesetzt: Wie Sie auf andere wirken, kommt es zu Ihnen zurück. Daher gilt immer, positiv denken und viel lächeln. Machen Sie sich klar, ob Ihre negative Einstellung zu Ihrem Job wirklich vom Arbeitsumfeld kommt oder in Ihrem Leben grundsätzlich etwas nicht stimmt.

3. Genauso wenig wie es Traumpartner gibt, existiert auch kein Traumjob. Es wird immer Arbeiten geben, die man nicht gerne macht. Ändern Sie Ihre Arbeitseinstellung und erledigen Sie alle Aufgaben mit Freude. Mit dieser Haltung verändern Sie Ihre Ausstrahlung und geben sich und Ihrer Arbeit Energie und Lebenskraft.

4. Wenn dennoch alle Tipps keine Arbeitsfreude bringen, könnte ein Jobwechsel die Lösung sein. Bevor Sie die Kündigung jedoch schreiben, sollten Sie ein Gespräch mit Ihrem Chef suchen und offen über Ihre Kritikpunkte mit Ihm reden.

Foto: Thinkstock Text: Peter Rensch


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