Wer einen Garten oder Balkon hat sollte immer einen kleinen Platz für die Aufzucht von Kräutern reservieren. Sie riechen nicht nur toll, sind nicht nur lecker im Tee oder als pikante Geschmacksgeber im Essen zu genießen, sondern Kräuter dienen auch der Mottenbekämpfung.

Gesunder Mottenschutz: Kräuter wie Lavendel aus dem Garten.

Effektiver Mottenschutz: Kräuter wie getrockneter Lavendel aus dem eigenen Garten.

Heimische Insekten wie Bienen, Hummeln, Tag- und Nachtfalter lieben Kräuter und häufig sind sie deren Nahrungsquelle. Doch, was genauso toll ist, Kräuter eignen sich genauso zur Mottenbekämpfung. Denn nach Auskunft des BUND, dem Bund für Umwelt und Naturschutz, vertreiben sie sehr gut Motten.

 

Lavendel, Eberraute, Waldmeister, Rainfarn, Rosmarin- oder Holunderblüten halten an einem luftigen Ort getrocknet und in kleine Stoffkissen gefüllt, lästige Kleidermotten fern. Wer es in seinem eigenen Kräuter-Garten oder der Kräuterspirale angebaut hat, kann sich sicher über die Herkunft sein. Wer Kleidung und Duftsäckchen regelmäßig bewegt und den Kleiderschrank von Zeit zu Zeit mal kurz mit dem Staubsauger durchgeht, schafft für die Kleider-Schädlinge zusätzlich ungünstige Lebensbedingungen.

Mit getrockneten Kräutern als gleichwertigen Ersatz, kann auf den Einsatz von giftigen Bioziden, die in vielen Mitteln zur chemischen Mottenbekämpfung enthalten sind, getrost verzichtet werden. Blüten und Blätter der Kräuter werden am besten vormittags und bei Sonnenschein geerntet, da die Kräuter dann am geruchsintensivsten sind. Am besten werden die Kräuter auf einem Küchentuch oder in einem luftigen Korb getrocknet.

So gewappnet, hat man noch lange Freude an der schönen Mode im Kleiderschrank.

Quelle: Bund für Umwelt- und Naturschutz, BUND


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