Brennnessel hinterlassen einen bleibenden Eindruck: Wer sie streift, bricht die spröden Brennhaare an Stiel oder Blättern ab und setzt so den beißenden Saft frei, der unangenehm auf der Haut brennt und gerötete Quaddeln hinterlässt. Natürlich heilen.
Aus den getrockneten Blättern der Brennessel lässt sich Tee kochen. Foto: Thinkstock
Brennnessel (Urtica dioica L.) bei Rheuma und Wassereinlagerungen
Trotz ihres Bisses hat die Brennnessel viel Positives zu bieten. Ihre Inhaltstoffe wirken entwässernd und blutreinigend, so dass sie häufig in Blasen- und Nierentees zu finden ist. Sebastian Kneipp setzte den wärmenden Brennreiz bei Rheumaschmerzen, Gicht und Hexenschuss ein und empfahl das Peitschen der betroffenen Körperstellen mit den ganzen Stängeln.
Aber keine Sorge: niemand muss sich heute auf diese Weise selbst kasteien, um in den Genuss ihrer wertvollen Inhaltsstoffe zu kommen. Man kann ihre getrockneten Blätter mit kochendem Wasser aufbrühen (etwa drei Teelöffel pro Tasse und zehn Minuten ziehen lassen) und als Tee genießen, mit den zarten Jungblättern den Salat oder die Suppe verfeinern oder sie wie Spinat, Grünkohl oder Mangold zubereiten. Außerdem lässt sich aus den frischen Trieben auch Presssaft gewinnen.
Natürlich gesund mit Artischocke

Salbei: hilft bei starkem Schwitzen
Schon Hildegard von Bingen wusste um die desinfizierende Wirkung des Salbeis und setzte ihn bei Halsschmerzen und Entzündungen in Mund- und Rachenraum ein. Darüber hinaus hat sich Salbei als pflanzliches Mittel gegen übermäßiges Schwitzen bewährt. Weiterlesen
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