Ist es nicht schön, an Märchen oder Wunder zu glauben? Daran, dass es noch was anderes gibt als Alltag und Sorgen? Bei dem Märchen von den Sterntalern regnet es zum Beispiel lauter Sterne als Silbertaler vom Himmel und schenkt einem barmherzigen Kind ein neues Leben. Der Glaube an Wunder oder Märchen macht das Leben reicher

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Die warmen Nächte des Sommers sind genau richtig, um an Wunder zu glauben. Endlich kann man lange draußen sitzen, sich entspannen und die ganzen Alltagsgedanken nach oben zu den Sternen senden. In diesen Momenten spürt man ganz tief in sich drin, dass es noch mehr geben muss als das Leben auf der Erde. Plötzlich kommen wieder Gedanken an die Kindheit zurück und wie man zu Weihnachten an das Christkind geglaubt hat. Oder wie die Eltern davon sprachen, dass 14 Engel um das Bett stehen und einen in der Nacht beschützen. Wie schön war das, an diese Märchen oder an Himmelswesen zu glauben. Doch im Alltag ist kaum Platz für diese weichen Gedanken und lieber denkt man an die Arbeit und die Sorgen.Dabei ist es ganz einfach, sein inneres Kind zu pflegen, um sich wieder glücklich und frei zu fühlen. Der Volksmund sagt, wer eine Sternschnuppe sieht, bekommt ein Wunsch erfüllt. Wissenschaftler sprechen ganz sachlich von kleinen Himmelskörpern, die aus Eisen oder Gestein bestehen. Oft sind sie nur so groß wie eine Erbse und entstehen aus kleinen Teilchen.

 

Trifft so ein kleines Teilchen rasend schnell und ungebremst auf die Erde, reibt es sich an der Lufthülle und fängt durch die Reibungshitze an zu glühen. Für das Auge sieht es aus wie ein langer Lichtschweif, der im Nichts verglüht. Als kosmische Himmelserscheinungen bezeichneten die Griechen solche Leuchterscheinungen und eine Sage berichtet, dass zwei Menschen für immer zusammenbleiben, wenn sie sich unter einer Sternschnuppe küssen. In der Antike glaubte man an ein unheilbringendes Vorzeichen, wenn man eine Sternschnuppe sah und im frühen christlichen Aberglauben bestand darin immer eine Verbindung zum Jenseits. Danach erschienen Meteore, wenn eine Seele erlöst wurde. Die Europäer verbinden mit dieser Himmelserscheinung überwiegend positive Vorzeichen. Manche vermuten einen Schatz an der Stelle, wo die Schnuppe zur Erde fällt.

 

Damit der Wunsch nach einer Sternschnuppe in Erfüllung geht, geben wir Ihnen Tipps für das perfekte Beobachten:

  • Vergessen Sie die wissenschaftlichen Ausführungen über eine Sternschnuppe und öffnen Sie sich für das Wunder dieser Nacht. Denn der Glaube versetzt bekanntlich Berge.
  • Überlegen Sie sich den Wunsch vorher. Sternschnuppen rasen mit einer Geschwindigkeit von über 200.000 Stundenkilometern in Richtung Erde. Da sollte der Wunsch vorher klar sein.
  • Bis Sie eine Sternschnuppe zu Gesicht bekommen, kann es dauern. Machen Sie es sich bequem und sorgen Sie für ein entspanntes Liegen mit perfektem Blick zum Himmel.
  • Schreiben Sie Ihren Wunsch in Ihr Wunschtagebuch. Das festigt den Glauben an die Erfüllung des Wunsches.

Sternschnuppenkalender 2012

Die Perseiden: Ein jährlich wiederkehrender Meteorstrom, der um den 12. August am stärksten ist. Er liegt im Sternbild Perseus. Der gesamte Strom ist am besten sichtbar zwischen dem 17. Juli und 24. August. In dieser Zeit können bis zu 110 Sternschnuppen pro Stunde zur Erde fallen.

Die Leoniden :Ein Meteorstrom, der jährlich im November zu beobachten ist. Der Zeitraum erstreckt sich vom 10. bis 21. November.Die Geminiden: Dieser Meteorstrom im Sternzeichen Zwilling erstreckt sich vom 7. bis 17. Dezember 2012.

Text: Peter Rensch Bilder: Fotolia

 

 


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