Heizen mit regenerativen Energie-Trägern ist umweltfreundlich, klimaschonend und wirtschaftlich. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wärmepumpen, Pelletheizungen und Solarthermie-Anlagen gewinnen Wärme aus der Luft, dem Boden, aus Restholz oder der Sonne. Die Möglichkeiten finden Sie hier.
Mit der richtigen Heizung sparen Sie Geld und schonen das Klima. © Ginasanders | Dreamstime.com
Regenerative Heizsysteme sind in der Anschaffung meist teurer als eine klassische Gas- oder Ölheizung. Warum also in ein solchens Heizsystem investieren? Weil diese Systeme mit preisstabileren und langfristig günstigeren – oder gar kostenlosen - «Brennstoffen» heizen als Erdgas und Heizöl.
Preisstabiler deshalb, weil Umweltwärme, Biomasse und Sonnenergie als regionaler Rohstoff nicht importiert werden muss. Langfristig günstiger, weil Bioenergie erneuerbar, nachwachsend oder unbegrenzt vorhanden ist. Dieser Kostenvorteil spricht bei einer Neuanschaffung mit längerfristigem Investitionshintergrund von 15 bis 20 Jahren für Heizsysteme auf Basis von regenerativer Energie.
Wärmepumpen heizen Gebäude mit Wärme, die in der unmittelbar räumlichen Umgebung zum Haus gespeichert ist - im Boden, im Grundwasser oder in der Luft. Hierzu ist ein gewisser Anteil an Strom – Strom für den Wärmetauscher - nötig, um die gewonnene Wärme auf ein nutzbares Niveau zu bringen. Als Faustregel gilt: 25 Prozent Energie wird benötigt, um 100 Prozent Heizleistung zu erzielen.
Hausbesitzer, die sich für eine Wärmepumpe interessieren, benötigen je nach System – es stehen zur Auswahl: Sole-Wasser; Wasser-Wasser; Luft-Wasser - ein jeweils entsprechend großes Grundstück, um die unterschiedlichen Wärme-Kollektoren zu installieren.
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