Zusammen mit Bill Clinton verlautbarte der US-amerikanische Präsident Bill Clinton, dass öffentliche und private Mittel von insgesamt vier Milliarden Dollar für Energieeffizienz-Maßnahmen in Bestandsgebäuden investiert werden. Dies ist eine Maßnahme der US-Politik, um bis 2020 die Energieeffizienz der Gebäude um 20 Prozent zu steigern.

Barack Obama setzt sich für Energieeffizienz ein.

Barack Obama will zunächst mit vier Milliarden Dollar Bestandsgebäude energieeffizienter machen. (c) www.whitehouse.gov

Die Investitionssumme von vier Milliarden Dollar wird gemäß des früher im Jahr aufgelegten Papiers, der «Better Building Challenge», gewährt. Denn auch die Amerikaner haben erkannt, dass Energieeffizienz zumindest mittel- und langfristig Geld spart. So würden alleine 2 Milliarden Dollar in den nächsten zwei Jahren aus öffentlichen Quellen in die nachhaltige Sanierung von öffentlichen Gebäuden fließen. Nahezu 150.000 Quadratmeter in Bürogebäuden, Verwaltungen, Krankenhäuser, Colleges oder Schulgebäuden werden so in einem ersten Schritt energieeffizienter gemacht.

«Amerikanische Bestandsgebäude energieeffizienter zu machen ist eine der schnellsten, einfachsten und billigsten Möglichkeiten, Geld zu sparen, schädliche Umweltverschmutzung zu reduzieren, und gute Arbeitsplätze zu schaffen. Aber wir können nicht auf den Kongress warten, bis dieser reagiert. Darum richte ich mich heute an alle Bundesbehörden, die in den nächsten zwei Jahren Sanierungs-Maßnahmen in einer Summe von mindestens durchführen sollen – ohne hierbei den Steuerzahler zu belasten», erklärte Barack Obama. «Kombiniert mit einem Engagement von über zwei Milliarden Dollar aus dem Privatsektor, für Firmengebäude, Fabriken, und Wohngebäuden von Militärangehörigen, macht Amerika einen weiteren Schritt hin zu einer wettbewerbsfähigen, sauberen Energiewirtschaft, die in Zukunft den Erfolg sichern wird», ergänze Barack Obama seine Begründung für die Investition in Energieeffizienz in den USA.

Schätzungen nach, werde diese Effizienz-Maßnahme 50.000 Arbeitsplätze in der in den USA hart getroffenen Bauindustrie schaffen. letzteres scheint dringend nötig bei einer derzeitigen Arbeitslosenquote von 9 Prozent. Unternehmen wie General Electric oder Walgreen‘s sowie einige US-amerikanische Städte und Universitäten unterstützen die Energieeffizienz-Kampagne des Präsidenten. Insgesamt 60 Geldgeber wollen sich engagieren. Sie werden weitere zwei Milliarden Dollar aufbringen. In den USA verschlingen Gebäude 39 Prozent des Gesamt-Energieverbrauchs und stattliche 68 Prozent des Stroms.

Leider vergessen hat Barack Obama, seine Vertreter bei der UN-Klimaschutzkonferenz im südafrikanischen Durban dazu aufzufordern, nachhaltigen Klimaschutzmaßnahmen zum Wohle der ganzen Menschheit und Natur und Klima zuzustimmen. Mehr zur UN-Klimakonferenz unter «UN-Klimagipfel: Keine Ergebnisse zum Schutz der Erde?».

Quelle: CNN, Text: Jürgen Rösemeier


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