Die Weltmeisterschaft im Wüstenstaat Katar soll umweltfreundlich werden. Aber wie kann eine «grüne» Fussball-WM aussehen? Und funktionierrt das tatsächlich?
Die WM soll über Stadien mit Solarenergie verfügen. Foto: www.die-energie-bin-ich.ch
Die WM 2022 findet in dem Wüstenstaat Katar statt. Trotz eines Temperaturdurchschnitts in dieser Jahreszeit von 40 Grad Celsius, soll die Temperatur in den Stadien jedoch nicht mehr als 27 Grad betragen.
Möglich machen sollen das Solarzellen, die auf den Dächern der Stadien angebracht werden.
Die Sonnenenergie soll ein Garant für die Stromversorgung der Fussballstadien sein, und damit auch ein wichtiger Faktor für die nötigen Kühlmassnahmen. «Die Stadionkonzepte zeigen beschattete Spielfelder und gekühlte Zuschauerränge. Experten und Architekten planen bereits gemeinsam den Bau energieautarker Stadien. Und dies mit Hilfe der Solarenergie», wie Thomas Bundshuh im Ökoenergie-Blog auf www.die-energie-bin-ich.ch schreibt.
Damit eine solche unabhängige Kühlung überhaupt möglich wird, müssen zusätzlich zur Sonnenenergie passive Massnahmen in den Stadien eingesetzt werden, wie Paul Gantbein vom Institut für Solartechnik in Rapperswil bestätigt. Laut Gantbein gäbe es zum Beispiel die Möglichkeit zum Abschatten des Spielfeldes, oder es könnten Luftströme erzeugt werden. Aber selbst, wenn diese Massnahmen durchgeführt werden, bezweifelt er, dass sich die Stadien komplett selbst mit Energie versorgen könnten. «Seiner Meinung nach reichen die hier zur Verfügung stehenden Gebäudeflächen womöglich nicht aus.» schreibt Thomas Bundschuh weiter im Ökoenergie-Blog.
Dass die Stadien sich komplett selbst mit Energie versorgen, scheint unwahrscheinlich. Doch selbst wenn Sie auf Strom von Aussen angewiesen sind, könnte es eine umweltfreundliche Möglichkeit dafür geben. Denn in der Umgebung sind ausreichend Felder vorhanden, die für Solarzellen zur Verfügung stehen würden, heisst es auf tagesanzeiger.ch. Diese könnten die Stadien mit zusätzlich nötigem Strom versorgen. Dadurch wäre eine umweltfreundliche Energieversorgung der Sportstätten gesichert, auch wenn die Sonnenkollektoren auf den Dächern der Stadien nicht allein genügen.
Quellen: die-energie-bin-ich.ch, tagesanzeiger.ch
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