Auf der Weltausstellung 1859 begeisterte der Bopparder Tischlermeister Michael Thonet mit einer revolutionären Technik: Ein Stuhl, dessen Lehne aus gebogenem Buchenholz bestand. Der Stuhl No. 14 mit seiner geflochtenen Sitzfläche, besser bekannt als „Wiener Cafehaus-Stuhl“, wurde 60 Millionen Mal bis heute verkauft. Nun hat die Firma Thonet die Dampfbiegetechnik auf ein einmaliges Fahrrad aus Holz angewandt, dass schon durch sein Design rasend schnell wirkt.
Die Rewvolutionäre Dampfbiegetechnik des Wiener Caféhaus-Stuhls fand nun Anwendung bei einem spektakulären Holzbike. (c)
Noch heute ist der Stuhl ein Klassiker, der sich 60 Millionen Mal verkaufte, abgesehen von den unzähligen Plagiaten. Die auch heute noch existierende Firma produziert Designermöbel, die durch Zeitlosigkeit glänzen. Nun haben sich die Kreativen der Firma der Biegetechnik erneut gewidmet, um hiermit ein einmaliges Fahrrad zu kreieren. In Zusammenarbeit mit dem Londoner Architekten Andy Martin entstand ein limitiertes Schmuckstück, das auf den Straßen dieser Welt Seinesgleichen sucht. Low-Tech meets High-Tech könnte man resümieren bei dem Thonet-Bike, das eine Symbiose aus natürlichem Holz, gebogen in alter Dampfbiegetechnik und langlebigem Carbon ist.
Zunächst sollte das Thonet-Bike im Stile eines Hollandfahrrades daherkommen, doch diese Idee wurde verworfen. Zum Glück, denn Entwurf des Thonet-Bikes in dieser rasanten Optik ist gelungen! Progressive Ästhetik trifft Handwerkskunst – ein schnelles Kunstwerk, das für 70.000 Dollar in limitierter Auflage erhältlich ist.
Quelle und Bilder: (c) Thonet.de, Andymartinstudio.com, Text: Jürgen Rösemeier
Entdeckt auf Detaildaily
Das strenglimitierte Bike besteht hauptsächlich aus Holz und Carbon...
.. und überzeugt durch sein puristisches Design.
Die Marke Thonet ist bekannt für seine stilprägenden Stühle, auch was die Freischwinger angeht.
Thonet-Bike: Ein Traum eines Fahrrades.

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