Die erste ADAC eRallye führte die 19 Teilnehmerpaare ganz klimafreundlich durch das schöne Südtirol. Die Fahrer zeigten, dass 150km für ein E-Auto heute kein Problem mehr darstellen. Neben der Rallye konnten die Teilnehmer die wunderschöne Landschaft genießen, Kochkurse mitmachen und vieles mehr, denn bei dieser Rallye geht es um den geringsten Energieverbrauch und nicht den schnellsten Flitzer.

Aufladen der Elektroautos

Hier werden die Elektroflitzer für die nächste Etappe aufgeladen ®ADAC, Federico Pedrotti

Kulturerlebnisse mit Elektro-Fahrspaß verbinden, das durften die 19 Teilnehmerpaare der ersten ADAC eRallye vergangene Woche in Südtirol. Die Rallye mit serienmäßig gebauten Elektroautos war die erste ihrer Art und führte die Teilnehmer über Südtirols Berge und Täler. Die Teilnehmer bewältigten zusammengerechnet über 12.000 Höhenmeter, die eRallye führte auf einer Strecke von knapp 600 Kilometern zu einigen der schönsten Plätze Südtirols und das völlig emissionsfrei.

Die Teams fuhren auf den fünf Etappen zu Zielen wie dem Waltherplatz in Bozen, dem Karersee, der Sellaronda, den Dörfern entlang der Südtiroler Weinstraße, dem Kloster Neustift und dem Jaufenpass. Ein umfangreiches Rahmenprogramm bot den Teilnehmern beispielsweise einen Kochkurs am Waltherplatz, eine Kellerführung inklusive Verkostung im Weingut Lageder in Margreid oder eine Führung durch das Marmorwerk in Laas. Denn die Rallye war kein Rennen im herkömmlichen Sinn: Nicht das schnellste Team gewann die Rallye, sondern das Team mit dem geringsten und ausgeglichenstem Energieverbrauch.

Alle Teilnehmer auf eine Sicht

©ADAC, Federico Pedrotti

Zum Gesamtsieger der ADAC eRallye Südtirol 2012 gekürt wurden Vivian Reither und Thomas Fuchß aus Darmstadt. Sichtlich überwältigt von den Erlebnissen in Südtirol nahmen sie den Hauptpreis – eine Urlaubswoche in einem Vitalpina Hotel Südtirol – entgegen.

Südtirol

Solch atemberaubende Ausblicke lieferte die Rallye den Teilnehmern ©Südtirol Marketing Gesellschaft, Helmut Rier

Die ADAC eRallye Südtirol hat gezeigt, dass Verbraucher schon jetzt einen Nutzen aus Elektroautos ziehen können. Da der Strom in Südtirol zum überwiegenden Teil aus erneuerbaren Energien stammt, ist Elektromobilität für den regionalen Einsatz eine echte Alternative: Wie die ADAC eRallye zeigte, sind hier Reichweiten um die 150 Kilometer pro Tour problemlos möglich. „Die eRallye Südtirol ist eine wunderbare Gelegenheit, um die Leute für das Thema Elektromobilität zu sensibilisieren – 2013 wollen wir diese Chance erneut nutzen“, so das Resümee des Chefredakteurs der ADAC Motorwelt.

Quelle: Südtirol Marketing Gesellschaft, ADAC, Federico Pedrotti, Helmut Rier / Text: Marie A. Wagner


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