Ist Ihnen das auch schon passiert, das Weihnachtsplätzchen nicht gelungen sind? Obwohl Sie sich genau an das Rezept gehalten haben? Dann haben wir die richtigen Tipps, wie das Plätzchenbacken nachhaltig gelingt. Die wichtigsten Fakten zu Mehl, Fett und das Backen selbst.
...Wer will feinen Kuchen backen, der muss haben, sieben Sachen...schon das Kinderlied zählt all die guten Dinge auf, die zum Backen wichtig sind. Foto: © fotolia- Gina Sanders.
Schon ist sie da, die wundervolle Adventszeit und viele besinnen sich wieder auf die alte Kunst des Plätzchenbackens. Nicht nur, weil es einfach Spaß macht, sondern weil wir dabei genau wissen, was auch in den Plätzchen enthalten ist. Wie es klappt lesen Sie hier. In den kommenden Adventswochen wird es hier immer wieder die besten Rezepte zum Nachbacken und mit Geling-Garantie geben.
Grundsätzlich ist das beste Mehl zum Backen das Weizenmehl. Der Grund: Weizenmehl enthält die meisten Klebeeiweiße und ist somit klar im Vorteil zu Dinkel- oder Buchweizenmehl. Die Folge ist, dass mit den beiden letzteren Mehlarten die Plätzchen meist nicht locker genug werden. Doch auch unter den Weizenmehl-Sorten gibt es Unterschiede. Zwar ist das gängige Mehl, jenes mit der Bezeichnung Typ 405, doch ideal ist es, wenn das 550er Mehl verwendet wird. Es ist etwas grober und enthält zudem mehr Klebeeiweiße.
So kann es sich gut mit den anderen Zutaten für die Plätzchen verbinden und sorgt für den vollen Erfolg des Plätzchenbackens. Nachhaltigkeits-Tipp: Wer sich die Mühe macht das Mehl zu sieben, erhält schön luftig-lockere Plätzchen.
Wer Zeit beim Backen investiert, und zum Beispiel das Mehl immer siebt, wird mit vollem Genuss entlohnt. Foto: © fotolia- Klaus-Peter Adler.
«Fett gibt Geschmack» hieß es schon zu Großmutters Zeiten. Und das stimmt. Der Nachteil: Gerade Butter enthält viele ungesunde, gesättigte Fettsäuren. Eine Variante ist es, Margarine zu verwenden. Diese enthält zwar weniger gesättigte Fettsäuren, dafür sind aber Diätmargarine oder besondere Mischungen mit Buttermilch oder gar Joghurt nicht zum Backen geeignet. Die Plätzchen werden misslingen. Auch auf spezielle Backmargarinen sollte aufgrund der Gefahr der Entstehung von gesundheitsschädlichen Transfetten verzichtet werden.
Zwar ist es auch möglich, mit hoch erhitzbaren Ölen zu backen, doch Butter ist immer die erste Wahl für die Plätzchenbäckerei. Der Geschmack ist einfach am besten, zudem gilt: Es ist ja nur einmal im Jahr Weihnachten! Nachhaltigkeits-Tipp: Lieber beim Weihnachtsbraten nicht allzu übertrieben zuschlagen und mit dem Kalorienzählen erst wieder nach Weihnachten anfangen.

Beste Zutaten garantieren. dass selbst komplizierte Rezepte gelingen. Ihre Lieben werden sich freuen. Foto: © fotolia - Magda Fischer.
Neben der genauen Zutatenzusammensetzung, muss genauso auf die richtige Temperatur beim Backen geachtet werden. Genauso aber auch auf die Backzeit an sich. Denn nicht jeder Backofen ist gleich und auch die Zutaten wie Eier, verschiedene Arten von Butter und andere Faktoren beeinflussen den Backvorgang. So kann es sein, dass beim Plätzchenbacken die angegebene Backzeit zu kurz oder zu lang ist. Das Ergebnis ist ein Misserfolg beim Plätzchenbacken. Nachhaltiger ist es, das Gebäck regelmäßig mit einem Blick in den Backofen zu kontrollieren. Nachhaltigkeit-Tipps: Das Blech immer einfetten oder Backpapier benutzen, dann haftet das Weihnachtsgebäck nicht an. Zudem sollten die Plätzchen etwas abgekühlt sein, bevor sie vom Blech kommen. Andernfalls können Sie brechen oder die Form verlieren.
Text: Jürgen Rösemeier
Den richtigen Hofladen und den perfekten Bioladen, ganz in Ihrer Nähe, finden Sie in unserem Shopfinder.

Orangen-Zimt-Muffins: Duftend winterlicher Genuss verwöhnt Gaumen
Kennen Sie die Orangen-Apfelsinen-Grenze? Sie verläuft vom rheinland-pfälzischen Speyer aus, geht etwas nördlich vom Main entlang und reicht bis hinauf nach Erfurt. Ihre einst politische Bedeutung hat sie zwar längst verloren, doch. Weiterlesen

Einmaliger Genuss: Christstollen, der Weihnachtskuchen mit Geschichte
Weihnachtsstollen, Christstollen oder Schittchen – das 1330 erstmals urkundlich erwähnte, weihnachtliche Gebäck ist ein Gaumenschmaus in der Adventszeit. Zwar gibt es leichter herzustellende Leckereien, aber alleine die dufterfüllte Küche nach dem Backen eines Christstollens ist den Aufwand wert. So gelingt die ursprüngliche Fastenmahlzeit des Mittelalters. Weiterlesen

Mit feinen Plätzchen den Lieben eine Freude machen
Heute Morgen im Radio ging es ums Plätzchenbacken. Ich war gerade beim Frühstück. Man solle nicht im Stress sein, wenn man backen wolle, schließlich backe man ja, um anderen eine Freude zu machen. Zum Beispiel der besten Freundin, den Kindern, dem Partner, den Enkeln usw. Weiterlesen
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann abonnieren Sie doch unseren nachhaltigleben-Newsletter. Jede Woche weitere nützliche Artikel, Tipps und Veranstaltungshinweise
Von Ende April bis zum 24. Juni ist Spargelsaison. Daher bleibt nicht mehr viel Zeit, um das leckere Gemüse frisch zu genießen. Damit Ihnen der Spargel nicht eintönig wird, stellen wir hier für Sie in den kommenden Tagen tolle Rezepte mit Stängelgemüse zusammen. Weiterlesen