Mathegenie, Sprachtalent oder Sportskanone - selbst die Kleinsten müssen jede Menge leisten. Damit sie gut und mit viel Energie durch den Tag kommen, sollten Kinder und Jugendliche gesunde Fitmacher in den Pausen essen. BIOSpitzenkoch Dr. Harald Hoppe hat einige tolle Tipps für gut gefüllte Brotdosen.
Ausgewogene Bio-Produkte machen Schüler leistungsfähiger. © Thinkstock
Für Dr. Harald Hoppe, Begründer von Deutschlands größtem Bio-Schulcatering-Betrieb und erfahrener Fachmann der Ernährungsbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, beginnt eine gute Schul-Verpflegung bereits am Küchentisch. Hoppes Rezept für einen guten Start in den Tag von Kindern ist «Ausgewogenheit». Sein Vorschlag für eine gute Ernährung der Kinder ist: «Dabei sollten Lebensmittel verzehrt werden, die langsam, aber konstant den Körper mit Energie versorgen. Hierzu zählen Obst, Milchprodukte und zuckerfreie Müsli-Sorten. Wer es deftiger mag, isst einfach ein Vollkornbrot mit Salat, Tomate, Schinken oder Käse.» So erhält der Körper viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Zugleich stabilisieren die in Lebensmitteln Gemüse, Obst und Cerealien reich vorhandenen Ballaststoffe den Blutzuckerspiegel. «Das ist wichtig, denn unterzuckerte Kinder werden rasch unruhig und zappelig. Konzentration und Lernerfolge sind so schnell dahin», erklärt Hoppe. Bio-Lebensmittel dabei zu wählen ist immer die beste Wahl.
Es ist ein einfaches Rezept, mit dem die Kids sich in der Schule gut ernähren. Denn in der Schule sollten Snacks, die langsam und gleichmäßig den Blutzuckerspiegel heben, auf dem Ernährungsplan an oberster Stelle stehen. Der BIOSpitzenkoch rät: «Ein saftiges Vollkorn-Butterbrot mit einer Scheibe Käse oder Wurst und Radieschenraspel oder Möhrenschnitzen sind als Pausenmahlzeit optimal. Zudem sorgen Nüsse für ein lang anhaltendes und konzentrationsförderndes Sättigungsgefühl.» Obst darf ebenfalls nicht fehlen. In Form farbenfroher Fruchtspieße essen Kinder Apfel, Birne, Orange und Co. gleich doppelt so gerne. Wer hierbei auf Bio-Qualität und saisonales Obst achtet, handelt nebenbei noch gut für die Umwelt.
«Das Prädikat "Bio" sollte für Eltern zum kleinen Einmaleins der richtigen Schulverpflegung dazugehören», sagt der Schul-Caterer und BIOSpitzenkoch Hoppe. Bio-Lebensmittel sind für ihn zum unverzichtbaren Bestandteil seiner Rezeptideen geworden: «Waren aus ökologischer Erzeugung besitzen einen natürlich-charakteristischen Geschmack, sind besonders aromatisch und zu fast 100 Prozent frei von Schadstoffen. Außerdem bieten Bioprodukte ein Maximum an Mineralstoffen und Vitaminen – und damit beste Voraussetzungen für gesundes Aufwachsen und Erfolg in der Schule.» Gerade hat das Öko-Monitoring. Das Bio gleichbedeutend mit teuer ist, lässt der Profi-Gourmet nicht gelten. «Regionale und saisonale Ökoprodukte sind oftmals günstiger, als teure Importware. Grundnahrungsmittel wie Möhren oder Milch gibt es darüber hinaus in immer mehr Läden in bester Bioqualität und zu ganzjährig guten Preisen», so Hoppe.
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