Nachhaltigleben

Alltagsstress, Hektik und Termindruck – manchmal kann man schon schlechte Laune haben, ist ausgepowert und zweifelt am Leben. Doch nicht nur Schokolade macht bekanntermaßen glücklich, auch andere Lebensmittel, ätherische Öle und würzige Kräuter können die Stimmung heben. Wie, lesen Sie hier.

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Schokolade ist eines der Lebensmittel, die glücklich machen.

Die Inhaltststoffe der Schokolade können bei schlechter Laune die Stimmung aufhellen. © Kati Molin | Dreamstime.com

Jeder kennt das, die heutige Gesellschaft forciert es und der Lateiner sagt dazu «tempus fugit», die Zeit rast. Da kann es schon Tage geben, an denen ein Gefühl der Schlappheit, des Ausgepowertseins und der Lustlosigkeit aufkommt. Doch das muss nicht sein. Mit der richtigen Ernährung und natürlichen Stimmungshebern ist die schlechte Laune wie weggeblasen.

Düfte: Die Stimmung positiv beeinflussen

Am einfachsten und schnellsten stimmen uns Düfte positiv. Der wohlriechende Blumenstrauß auf dem Tisch oder der Duft der Rosen im Garten, eine Nase voll Lavendelblütenduft oder von anderen Kräutern wie Thymian, Pfefferminze und Co. Stimmen positiv und vertreiben im Nu unangenehme Gedanken. Auch ätherische Öle heben die Stimmung merklich und schon lange sind sie aus der modernen Aromatherapie nicht wegzudenken. Doch die positive Wirkung ätherischer Öle zu nutzen, gibt es schon seit Menschengedenken. So wirken Minze, Zimt, Rosmarin oder Fichtennadel-Duft äußerst anregend, Lavendel, Melisse oder Kamille dagegen eher entspannend. Wer ein Konzentrationstief hat oder die Stimmung richtig anheben will, gönnt sich den Duft von Lemongrass oder Grapefruit.

Um eine positive Wirkung zu erzielen muss es nicht immer gleich ein teures Öl erstanden werden, es genügt auch völlig beispielsweise einen Minze- oder Kamille-Tee aufzubrühen, um den Duft der Kräuter zu genießen.

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Lebensmittel: Wahre Muntermacher

Lebensmittel stehen ebenfalls ganz oben auf der Stimmungsleiter. Denn mit der richtigen Ernährung ist auch schon die Basis für die selbstgemachte gute Laune geschaffen. Optimal ist eine tägliche Dosis Tryptophan, ein Eiweiß, das die Vorstufe des Glückshormons Serotonin darstellt. Tryptophan zur Serotonin-Bildung ist selten in Lebensmitteln, doch einige haben es. Viel Tryptophan ist beispielsweise in Camembert enthalten, in Erdnüssen, Sonnenblumensamen, Hühnereiern oder Haferflocken, in Fisch, Geflügel oder in Kalbfleisch, Soja-Produkten und Nüssen. Und Schokolade? Auch Schokolade enthält Tryptophan zur Serotonin-Bildung und hat daher zu Recht den Anspruch, glücklich zu machen. Allerdings haben die vorgenannten Lebensmittel bis zu 50 Prozent mehr Tryptophan-Gehalt als Schokolade. Auch die Banane gehört dazu und kann unangenehme Schlafstörungen vertreiben. Denn das aus Tryptophan gebildete Serotonin ist nicht nur für eine positive Stimmungslage, sondern auch für den Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig. Wichtig ist nur, die Kombination mit einer kohlehydratreichen Ernährung. Dann wirkt Tryptophan noch besser.



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