‚Gnocchi di Zucca‘ heißt das elegante Rezept, das aus dem Friaul kommt. Wird die Kürbis-Gnocchi in Österreich und dem Piemont wie viele Gnocchirezepte traditionell mit Kartoffeln vermengt, so setzt dieses Rezept ganz auf die schmackhaft-aromatische Kugel. Lediglich ein Hauch von Mehl bringt Bindung in die luftig-leichten Kügelchen. Dazu: Zerlassene Butter und Ricotta-Käse, Spinat oder edle Trüffel.
Gnocchi aus Kürbisteig sieht nicht nur farbenfroh aus, mit Riccotta, Spinat oder edlem Trüffel wird die einfache pasta zum Gaumenschmaus. (c) iStockphotos/Thinkstockphotos
Für die Kürbis-Gnocchi werden folgende Zutaten benötigt:
1,5 Kg Kürbis (entkernt und geschält), etwa 100 g Mehl (vorzugsweise die ital. Sorte Type 00, 2 Eigelbe, 1 Eiweiß und Salz.
Das gewürfelte Kürbisfleisch wird in einer Pfanne so lange gegart, bis die Flüssigkeit ausgetreten ist und wieder verdampft. Nur dann lässt sich ein geschmeidiger Teig daraus anfertigen. Kommt anfangs keine Flüssigkeit, dann lediglich einen kleinen Schluck Wasser hinzugeben. Darauf achten, dass der Kürbis nicht anbrennt. Manche Köche lassen das Kürbisfleisch auch im Backofen und auf einem Blech trocknen.
Das leicht abgekühlte Kürbisfleisch nun in einem Mixer pürieren, das Eigelb und Eiweiß hinzugeben und so viel Mehl hinzugeben bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Salzen.
Mit zwei Teelöffeln nun die Kürbis-Gnocchi formen und 5 – 8 Minuten in leicht siedendem Salzwasser garen. So lange bis sie oben schwimmen. Diese noch einmal wenden und aus dem Topf nehmen.
Das einfache wie schmackhafte Gericht wird mit zerlassener Butter und gehobeltem Ricotta – Ricotta stagionata (gereifter Ricotta) oder Ricotta affumicata (geräucherter Ricotta) serviert. Wer es ganz edel mag, der kann ab Anfang Oktober anstatt Ricotta auch weißen Trüffel darüber hobeln, vorzugsweise jenen aus Istrien. Ersatzweise kann auch gutes Trüffelöl verwendet werden.
Noch eine Variation: Einfach mit gedünsteten Spinat (Zwiebel, Knoblauch, Salz und Pfeffer dazu) servieren. Sieht nicht nur toll aus…
Die Kürbis-Gnocchi können übrigens auch hervorragend eingefroren und für den nächsten Tag vorbereitet werden. Einfach mit gutem Öl nach dem Garen übergießen, im Kühlschrank oder portioniert in der Kühltruhe lagern.
Quelle: Gerd Wolfgang Sievers: Nudeln, Nockerln, Spätzle… Teigwaren selbst gemacht, erschienen im Leopold Stocker Verlag, Text: Jürgen Rösemeier
Den richtigen Hofladen und den perfekten Bioladen, ganz in Ihrer Nähe, finden Sie in unserem Shopfinder.

Radieschen: scharfe und knackige Wunderwerke
Radieschen geben Salaten und Dips eine leichte Schärfe und verwandeln Gerichte, nicht nur durch ihre rote Farbe, in einen Augenschmaus. Zudem sind besonders reich an Mineralstoffen und äußerst kalorienarm. Zwei Rezepte für ein frisches, knackiges Vergnügen. Weiterlesen

Knackiger, lauwarmer Spargelsalat
Vielleicht gehört der Spargel auch zu Ihren Lieblingsgemüsesorten: Dann ist jetzt die richtige Zeit, denn im Mai hat der Spargel wieder Hochsaison. Abwechslungsreiche Rezeptideen bringen Ihnen vielleicht eine ganz neue Kreativität mit dem Stängelgemüse umzugehen.
Weiterlesen

Orangen-Zimt-Muffins: Duftend winterlicher Genuss verwöhnt Gaumen
Kennen Sie die Orangen-Apfelsinen-Grenze? Sie verläuft vom rheinland-pfälzischen Speyer aus, geht etwas nördlich vom Main entlang und reicht bis hinauf nach Erfurt. Ihre einst politische Bedeutung hat sie zwar längst verloren, doch. Weiterlesen
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann abonnieren Sie doch unseren nachhaltigleben-Newsletter. Jede Woche weitere nützliche Artikel, Tipps und Veranstaltungshinweise
Von Ende April bis zum 24. Juni ist Spargelsaison. Daher bleibt nicht mehr viel Zeit, um das leckere Gemüse frisch zu genießen. Damit Ihnen der Spargel nicht eintönig wird, stellen wir hier für Sie in den kommenden Tagen tolle Rezepte mit Stängelgemüse zusammen. Weiterlesen