Wenn die Temperaturen steigen ist Erfrischung dringend nötig. Dann heißt es viel trinken! Sehr gut geeignet sind Wasser, kalte Tees und leichte Saftschorlen. Zuckerhaltige Getränke sollten besser gemieden werden. Auch der beliebte Eistee, der oftmals sogar mehr Zucker enthält wie Cola. Wie Sie fruchtig-aromatischen Eistee richtig selber machen und vitaminreiche Smoothies, unsere Rezept-Tipps.
Gerade bei sommerlichen Temperaturen ist viel Trinken angesagt. Besonders erfrischend: Selbstgemachter, zuckerarmer Eistee. © Thinkstockphotos
Wenn der Sommer so richtig durchkommt, ist Flüssigkeitszufuhr angesagt. Besonders gut geeignet ist Wasser. Doch irgendwann ist es einfach zu fad und die Sinne rufen nach einer geschmacklichen Herausforderung. Fruchtig und spritzig sollte sie sein, die sommerliche Erfrischung, aber mit möglichst wenig Kalorien. Selbstgemachter Eistee ist hierfür ideal. Doch, vergleicht man die Eigenproduktion mit den gekauften, leider viel zu süßen Produkten, dann fehlt vielen die richtige Power in diesem durstlöschenden Getränk.
Das selbstgemachter Eistee nicht so aromatisch ist wie gekaufter, liegt lediglich an der Zubereitung. Der erste Tipp ist, nicht mit der Hauptzutat, dem Tee geizen. Gleich, ob Schwarztee, grüner Tee – idealerweise aromatisiert -, Rotbuschtee oder fruchtige Varianten: es empfiehlt sich die doppelte bis dreifache Menge Tee zu verwenden wie bei der sonstigen Zubereitung. Und wird beispielsweise ein Liter Wasser üblicherweise verwendet, dann den Tee nur mit der Hälfte aufbrühen und die andere Hälfte des Wassers als Eiswürfel einfrieren. Denn dies ist der zweite Tipp.
Wird der fertige, noch heißte Tee über die Eiswürfel gegossen, dann behält dieser den typischen Teegeschmack und das Aroma wird konserviert. Hiernach wird gesüßt, am besten mit Honig, aber auch Zucker oder Süßstoffe sind hierzu geeignet. Je nach Sorte, passt ebenso ein Spritzer Zitrone oder Limette in den erfrischenden, selbstgemachten Eistee. Ebenso passen Fruchtstücke in den Eistee, seien es Zitronenscheiben, Apfelstücke oder Beeren der Saison. Minze verleiht dem selbstgemachten Eistee noch einen zusätzlichen Frische- und Aromakick.
Und wer fruchtig-süße Varianten verwendet, etwa mit Beeren-Aroma oder exotischen Früchten, kann sich das Süßen sogar ganz sparen.
Smoothies sind nach wie vor in. Die gekauften enthalten aber kaum wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Bei selbstgemachten Smoothies ist das anders! © Thinkstockphotos
Gekaufte Smoothies sind nicht so gesund wie die Hersteller uns immer weißmachen wollen. Denn die meisten enthalten gar keine oder nur unzureichend Vitamine. Warum nicht einfach selber machen und eine herrlich-sommerliche Erfrischung genießen, die noch dazu in das Konzept ‚5 Mal täglich Obst und Gemüse‘?
Bei der Herstellung von Smoothies kann man viel experimentieren. Besonders im Sommer bieten sich viele verschiedene, vor allem frische Zutaten an. Beeren. Melone, Pfirsiche oder Nektarinen sind, da besonders saftig, sehr gut für selbstgemachte Smoothies geeignet. Vollreife Früchte sind am besten für Smoothies geeignet, da am aromatischsten. Einfach die Früchte pürieren, mit Mineralwasser aufmixen und, je nach Geschmack, etwas Naturjoghurt hinzugeben. Ein Spritzer Zitrone macht den selbstgemachten Smoothie erfrischender, etwas frische Vanille oder Zimt verleiht dem Ganzen einen Hauch von Exotik. Zu gleichen Teiilen Fruchtsaft hinzugeben ist eine weitere Varianten und erspart ebenfalls das Süßen.
Übrigens: Auch die grünen Blätter von Spinat, junge Radieschenblätter oder Löwenzahn machen sich gut als Smoothie. Halbe-halbe mit süßen Früchten aufgemixt und wiederum mit Wasser verdünnt, entsteht so ein Powerdrink, der fit für den Alltag macht.
Noch ein Tipp für den Frische-Kick? Probieren Sie doch einfach mal die optisch ansprechende Blütenlimonade! Und hier finden Sie leichte Speisen, die gerade jetzt im Berufsalltag nicht belasten.
Text: Jürgen Rösemeier
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