Stress, Hektik und Termindruck. Dazu noch die Sommerhitze. Bei vielen beginnt der miese Tag schon morgens nach dem Aufstehen und für gesundes Essen nehmen wir uns keine Zeit. Dabei kann mit einem gesunden Frühstück, den richtigen Snacks und der Mittagsmahlzeit viel mehr Power für einen arbeitsreichen Tag gesammelt werden. Die sieben besten Tipps.

Am besten alles frisch verarbeiten (c) Thinkstock
Am Abend zuvor geschnitten, ist Obst vielfältig einsetzbar und ein gesunder Start in den Tag. Ein Fruchtsalat mit Früchten der Saison, ein Joghurt Parfait – Joghurt, gemischt mit Müsli und frischen Früchten – oder ein selbstgemachter Smoothie sind so leicht hergestellt und geben Power für den Tag. Für den Smoothie einfach das geschnittene Obst in einen Becher, etwas Milch und einen Naturjoghurt dazu, schmeckt lecker, ist gesund und gibt Energie. Nebenbei: Ist Joghurt ein idealer Kalzium-Spender, der den Knochen und Zähnen genügend des wichtigen Kalziums spendet.
Nachhaltigkeits-Tipp: Wer gerne Beeren in seinem Smoothie mag, kann auf Gefrorenes zurückgreifen. Himbeer, Blaubeer und Co. bringen so sommerliches Aroma in das leckere Getränk.

Der große Vorteil des Apfels ist, dass er schon in seiner natürlichen Verpackung daherkommt. (c) Fotolia
Jeder kennt den Spruch und zu Recht ist der Apfel des Deutschen liebstes Obst. Zwar gibt es heute nur noch wenige Sorten Äpfel im Supermarkt, aber auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen ist die Auswahl meistens wieder größer. Selbst Allergiker können mit manchen alten Sorten wieder kraftvoll zubeißen.
Der große Vorteil des Apfels ist, dass er schon in seiner natürlichen Verpackung daherkommt. Somit ist der Apfel ein idealer Begleiter in jeder Tasche. Gleichzeitig kann man sich zwischendurch mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen versorgen.
Für viele ist heute der Gang in die Kaffee-Ketten ein gängiges Ritual. Der Grund: Es schmeckt und man spart sich scheinbar Zeit. Doch, wer schon einmal in der Schlange stand und hektisch auf die Uhr geschaut hat, weiß, dass der «Coffe-to-go» zuhause schneller fertig gewesen wäre.
Besser, weil nachhaltig, ist es, sich einen Thermobecher zu kaufen und den Kaffee zuhause selber zu machen. Das spart nebenbei noch Tonnen von Müll. Bio- oder Fairtrade-Kaffee schmeckt zudem viel besser.
Hartgekochte Eier sind schnell gemacht und auch in der Tasche nahezu unverwüstlich. Zwei Mal die Woche selbst gekocht, sind Eier aus Bio-Zucht oder Freilandhaltung immer griffbereit und ein wahrer Powersnack mit viel gutem Protein.
Kaum eine andere Mahlzeit kann – mit den richtigen Zutaten - so nahrhaft sein wie ein Müsliriegel. Noch dazu ist viel Vitamin B12, B6 und Eisen enthalten. Doch wer ihn kauft, kauft oftmals einen stark zuckerhaltigen Riegel, der noch dazu mit eine ganzen Latte an Chemie, meist irgendwelche E-Nummern
abgerundet ist. Selbst gemachte Müsliriegel sind indes lecker, nicht so süß und enthalten garantiert keine Chemie. Ein Müsli-Rezept zum selber machen:
Für insgesamt 16 Müsliriegel, die schon in 40 Minuten fertig sind, sind folgende Zutaten nötig:
1 Tasse Honig, 1 TL Zimt, ¼ TL Salz, Vanille aus einer ½ Vanilleschote, 1 ½ Tassen leicht angeröstete Haferflocken, 2/3 Tasse getrocknete Früchte, klein geschnitten und nach Geschmack, ¼ Tasse kleingehackte Nüsse.
Honig, Öl, Zimt und Vanille in einem Topf erhitzen bis es eine homogene Masse ergibt und die restlichen Zutaten hinzugeben. Kräftig verrühren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Dann bei etwa 120 Grad etwa eine halbe Stunde in den Backofen. Die Müsliriegel-Masse sollte sich nochmal leicht bräunen. Abkühlen lassen und in Müsliriegel schneiden.
Das Müsliriegel-Rezept zum Selbermachen kann sich jeder nach eigenem Gusto variieren. Wer nicht selberbacken möchte, kann unter der neuen Website Mein Riegel.de seinen persönlichen Favoriten finden oder sogar kreieren. Ohne Chemie, Aroma oder andere Zusatzstoffe und mit wertvollen Produkten aus biologischem Anbau.
Schnell noch vor einem Termin oder für den Hunger zwischendurch ein Stück Schokolade, überzuckerter Kaffee zwischendurch und die Currywurst am Stand um die Ecke. Das ist oft Alltag in deutschen Büros. Doch der anfängliche Kick durch den Zucker macht schon schnell müder und schlapper als zuvor. Der Grund: Der Einfachzucker lässt uns das Glückshormon Serotonin ausschütten, das aber schnell wieder abgebaut ist. Und die gesättigten Fettsäuren sind außer pures «Hüftgold», für den Körper und unsere tägliche Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit unbrauchbar.
Tatsächlich sagt uns unser Gehirn, Schokolade ist besser als ein Apfel. Aber nicht jeder, der was sagt, muss Recht haben. Besser ist es, Kartoffel oder Bananen zu essen. Sie enthalten komplexe Kohlenhydrate, die zu wertvollem Mehrfachzucker werden. Sie werden in der Verdauung langsamer abgegeben, der Zuckerspiegel schießt nicht plötzlich in die Höhe.
Genauso wertvoll ist es, öfter mal Fisch zu essen. Gerade Kaltwasserfisch wie Lachs, Hering oder Makrele enthalten viel Omega-3-Fettsäuren, die wichtig für einen optimalen Informationsfluss im Nervensystem sind. Auch Nüsse wie Erd- oder Walnüsse sowie Lein-, Raps- und Nussöl enthalten die viel Omega-3 und lassen uns den Arbeitsalltag viel stressfreier bewältigen.
Text: Jürgen Rösemeier
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